Was ist Zak Invest?
Zak Invest ist das neue Trading-Feature in Zak, der Smartphone-Lösung der Bank Cler. Zak-Kunden können direkt in der App in Aktien, ETFs und Fonds investieren – ohne separate Broker-App.
Du kennst Zak noch nicht? Hier erfährst du alles über die Banking-App: Zak Bank Cler Erfahrungsbericht
Die wichtigsten Eckdaten:
- 12’000+ Aktien, ETFs und Fonds handelbar
- Zugang zu internationalen Börsenplätzen (SIX, NASDAQ, NYSE, LSE, SEHK u.a.)
- Integration direkt in der Zak-App
- Exklusive Asset Management Insights von Bank Cler
Depot-Eröffnung in wenigen Minuten
Vielen Dank für den gewohnt transparenten Testbericht! Ein Punkt kommt mir in der allgemeinen Wahrnehmung von Zak Invest jedoch viel zu kurz: Die fehlende Deckelung (Cap) der Depotgebühren bei grösseren Vermögen. Was bei Kleinstbeträgen nach «Peanuts» aussieht, entwickelt sich bei ernsthaftem Vermögensaufbau zu einer horrenden Vermögenssteuer durch die Hintertür.
Wer Zak Invest für den langfristigen Vermögensaufbau nutzt, unterschätzt die zerstörerische Kraft des Zinseszins-Effekts.
Die Beispielrechnung des Grauens:
Stellen wir uns ein Depot von 150.000 Franken vor. Bei einer marktüblichen Rendite von 6 % zahlst du im ersten Jahr bereits 375 Franken nur für die Verwahrung. Da die Gebühr prozentual am Depotwert klebt, wächst sie mit jedem Kursgewinn gnadenlos mit. Über 20 Jahre summieren sich die verlorenen Gebühren inklusive des entgangenen Zinseszinses auf über 18.000 Franken. Das ist kein Taschengeld, das ist ein Kleinwagen, den man der Bank Cler schenkt.
Richtig absurd wird es bei einem Depot von 1.000.000 Franken:
Wer es zum Millionär geschafft hat und bei Zak bleibt, wird regelrecht zur Kasse gebeten. 0,25 % auf eine Million bedeuten 2.500 Franken Depotgebühren – pro Jahr! Zum Vergleich: Bei Brokern mit Deckelung (Capping) oder Pauschalmodellen zahlst du oft nur 100 bis 200 Franken für die exakt gleiche Leistung.
Über einen Zeitraum von 20 Jahren (bei 6 % Rendite) kostet dich die Treue zu Zak bei einem Millionen-Depot insgesamt über 120.000 Franken an Endkapital im Vergleich zu einem Anbieter mit Flat-Fee oder Cap. Man zahlt also den Gegenwert einer Luxuslimousine oder einer Anzahlung für eine Wohnung, nur damit die Bank ein paar digitale Positionen verwaltet.
Solange die Bank Cler keine Deckelung einzieht, ist Zak Invest für jeden, der mehr als ein paar Tausend Franken spart, eine Falle. Wer langfristig denkt, darf seine Rendite nicht durch prozentuale Depotgebühren ohne Obergrenze auffressen lassen. Bequemlichkeit darf vieles kosten, aber sicher keine sechsstelligen Beträge.
Hallo Eric
Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, welcher einen guten Überblick über das neue Feature bei ZAK.
Ich nutze bereits SAXO aber dort ist kein Eintrag im Aktienregister möglich.
Für die meisten Titel ist mir das egal, aber für einzelne wie z.B. Swatch wünschte ich mir eine solche Möglichkeit.
Sehe ich das richtig, dass mit ZAK Invest eine vergleichsweise günstige Möglichkeit geschaffen wurde, sich ins kostenlos ins Aktienregister einzutragen? Ich weiss dass es bei Swissquote auch möglich ist, jedoch sind die Gebühren einiges höher.
Würde es also Sinn machen, das ZAK Invest ergänzend zu Saxo für die Titel zu nutzen, bei welchen man bei Eintragung ins Aktienregister einen Vorteil geniesst? (eben z.B. Swatch) und den Rest bei Saxo halten (Vorteile: Keine Depotgebühr und gratis Steuerauszug).
Das gehaltene Volumen bei ZAK Invest wäre dann überschaubar und auch die Anzahl Titel (Aufwand für Steuererklärung ebenfalls im Rahmen, da nur wenige Titel im Depot, die man dann halt schnell abschreiben muss, bei SAXO ist zum Glück der Steuerauszug kostenlos)
Hallo Max
Vielen Dank für deinen spannenden Denkansatz!
Ja, ZAK Invest bietet tatsächlich die kostenlose Eintragung ins Aktienregister – das ist bei Schweizer Titeln mit Naturaldividenden oder Vergünstigungen (Swatch, Lindt etc.) ein Vorteil, den Saxo so nicht bietet.
Die Kombi «ZAK Invest für ausgewählte CH-Aktien mit Aktienregister-Vorteil + Saxo für den Rest» kann je nach Situation durchaus sinnvoll sein. Solange du nur wenige Titel bei ZAK hältst, bleibt auch der Zusatzaufwand bei der Steuererklärung überschaubar.
Bedenke einfach, dass die Courtagen bei ZAK Invest höher sind als bei Saxo – bei wenigen, langfristig gehaltenen Positionen fällt das aber kaum ins Gewicht.
Beste Grüsse
Eric
Schöner Vergleich, Danke dafür. Was noch wichtig zu erwähnen wäre, ist die Dividendenbehandlung in Fremdwährungen. Bei Yuh wird sie dir auf das jeweilige Fremdwährungskonto gebucht, während es bei Zak in CHF umgewandelt wird. Was nicht kostenlos ist und die Rendite schmälern dürfte.
Danke für die Ergänzung, Michael!