Was ist eine Fondsliquidation und warum passiert sie?
Eine Fondsliquidation tritt auf, wenn ein Fonds geschlossen wird, entweder weil er nicht genug Geldmittel hat oder weil er schlicht nicht mehr rentabel genug ist.
In diesem Fall entscheidet das Management, dass die Vermögenswerte des Fonds verkauft und an die Investoren zurückgegeben werden.
Eine Auflösung eines Fonds ist eigentlich ein natürlicher Teil des Wirtschaftskreislaufs, denn manchmal haben Fonds schlicht eine zu schlechte Performance oder das Fondsvolumen ist unter einen rentablen Punkt gesunken.
Beispiel: Ein ETF mit weniger als 50 Millionen Franken an Fondsvolumen und einer TER von 0,25 % setzt gerade einmal noch CHF 125’000 pro Jahr um. Von diesen Einnahmen müssen die Kosten für die Fondsverwaltung, Betriebskosten, Adminkosten (bspw. für den Wirtschaftsprüfer) und weitere Kosten gedeckt werden. Entsprechend unattraktiv wird der Betrieb des Fonds bei sinkendem Fondsvolumen.
Aktuelles: Was passiert mit den Credit Suisse Indexfonds?
Die Fusion von CS und UBS in 2023 führt dich vielleicht zur Frage, was mit den CS Indexfonds passiert.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels ist dies nicht vorhersehbar. Entscheidend ist natürlich der weitere Verlauf der Fusion.
- Die CS Fonds werden wie gehabt weiter geführt
- Die Credit Suisse Fonds erhalten einen neuen Namen (UBS)
- Manche der CS Fonds fusionieren mit bestehenden UBS Fonds
- …
Was mit den Fonds der CS passiert, lässt sich aktuell nicht vorhersagen. Ausser …
