Spartipps Schweiz 2020

Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind nicht gerade gering, wenn auch die Saläre höher als vielen umliegenden Ländern sind. Eine typische Gefahr ist es aber, das Konsumverhalten ständig mit steigendem Salär zu erhöhen, wodurch am Ende das Vermögen schmilzt. Wir haben dir deshalb die besten Spartipps Schweiz 2020 zusammengestellt, damit du effektiv Geld sparen kannst und dennoch keine Einbussen in der Lebensqualität hast!

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Versicherungen vergleichen und überdenken

Rund 800CHF kannst du pro Jahr einsparen, solltest du Versicherungen vergleichen und überdenken. Schlussendlich müssen deine Versicherungen immer zu deiner persönlichen Risikotoleranz passen. Wenn deine Eltern eher ängstlich sind (das ist nicht böse gemeint – vielleicht haben sie in der Nachkriegszeit entsprechende Erfahrungen gemacht), heisst das nicht dass auch du ängstlich bist.

Wenn du nicht nur Gefahren siehst, wieso hast du dann ggfs. eine Versicherung gegen einen Schaden der dir unwahrscheinlicher als ein Lotto Gewinn ist? Einer der besten “Spartipps Schweiz” ist es,  unnötige Versicherungen überzuziehen überdenken und ggfs. zu kündigen.

Versicherungen die du unbedingt benötigst sind: Haftpflicht, Krankenversicherung und Rentenversicherung. Die beiden letzten sollten über deine Arbeit abgedeckt sein. Versicherungen vergleichen lohnt sich hier aber, da du diese zwingend haben solltest. Alle weiteren Versicherungen hängen von deinem persönlichen Profil ab. Erfahrungsgemäss bezahlen aber viele hohe Gebühren für Versicherungen wie eine Hausratsversicherung, deren Schutz aber nur in ganz bestimmten seltenen Fällen überhaupt eingreift.

Umgekehrt solltest du aber auch deine Ausgaben überwachen, um beispielsweise zu erkennen dass deine Arztkosten jedes Jahr sehr hoch sind. In so einem Fall könnte es sich lohnen die Franchise zu verringern und dadurch schlussendlich Geld sparen zu können. Um deine Ausgaben zu überwachen empfiehlt sich eine Haushaltsbuch App. In der Übersicht unter dem Link findest du sicherlich eine App die dir zusagt!

Natel, Netflix und TV Spartipps Schweiz

Hier scheiden sich die Geister, denn während manche für Natel, Netflix und Internet jeden Monat hunderte Franken ausgaben, leben andere minimalistisch. Deine Gesamtkosten deiner Verträge für Unterhaltung sind im Monat unter 100CHF? Dann machst du alles richtig und du kannst dieses Kapitel der Spartipps Schweiz überspringen. Du du möchtest deine Ausgaben verringern und etwas Geld sparen? Hier ein paar Ansätze:

  • Musik: Spotify, Google Music und Co musst du nicht allein erwerben. Schliesse dich mit Freunden oder Familie zusammen und eröffnet ein Familienkonto. Google Play Music kosten dich und deine 9 Kollegen damit jeweils unschlagbare 1,50€ pro Monat!
  • Netflix: Teile das Familienkonto – auch mit Menschen mit denen du nicht Blutsverwandte bist und teilt euch die Kosten auf. Du bist dir zu Schade um nach ein paar Franken dafür zu fragen? Im Gegenzug könntest du auch nach einer Flasche Wein für den nächsten Netflix und Chill Abend fragen und dadurch etwas Geld sparen.
  • Natel Vertrag: Dein Vertrag hängt stark von deinem Nutzerprofil ab. Fakt ist dass die meisten viel zu viel bezahlen, weil immer mehr günstige Anbieter mit guter Netzqualität auf den Markt kommen. Kassensturz hat einen Vergleich gemacht und wir wollen dir die Spartipps von ihnen nicht vorenthalten.
  • Internet und TV: Du hast eine TV Box aber schaust eigentlich nur Netflix? Du bezahlst mehr als 30CHF pro Monat für dein Heim Internet? Überdenke diese Abos dringend wenn du Geld sparen möchtest. Als wir uns überlegt haben welche Spartipps Schweizern am einfachsten Geld sparen können, kam dieser Punkt sehr früh auf. Denn dein Heiminternet kannst du entweder mit dem Nachbar teilen, dessen Wifi sowieso in deine Räume strahlt, oder du kündigst es und fährst dafür mit den Daten bei deinem Natelvertrag hoch und machst einen Hotspot. Beides sagt dir nicht zu? Comparis zeigt dir im Vergleichsrapport welche Anbieter am besten zu dir passt.

Der Schweizer Finanzleitfaden 2020

Du möchtest das Thema Finanzen 2020 frisch angehen, oder gar auf das nächste Level heben? Damit du dich nicht durch unzählige Blogs und YouTube Kanäle wälzen musst, gibt es von uns den Finanzleitfaden für Schweizer 2020! Gebündelte, brandaktuelle Infos in leichter Schreibweise für jeden zu meistern. Finanzen können Spass machen und motivieren – das zeigen wir dir im Leitfaden. Von der 3. Säule bis zum Investmentplan wirst du im Leitfaden alles finden was du suchst!

Tipps zum Steuern Sparen

Steuern sparen kann in der Schweiz recht einfach sein! Gerade im Vergleich mit unseren Nachbarländern bietet unsere Regierung uns hier einige legale Möglichkeiten, die wir auch nutzen sollten. Linksorientierte meinen oft dies sei nicht in Ordnung, dabei ist es vom Bund sogar so gewollt. Schliesslich ist unser Wohl, das Wohl der Gemeinschaft. Hier 3 Tipps um in der Schweiz Steuern sparen zu können:

  • Säule 3a: Sorge für deine Pension vor und zahle freiwillig in die Säule 3a ein. Bei der nächsten Steuererklärung kannst du dies dann geltend machen und Steuern zurück erhalten. Mehr zur Säule 3a erfährst du in unserem Artikel. Das Vermögenszentrum zeigt hier im Bericht konkret, wie viele Franken du bei der Steuer in deinem Kanton mit deinem Einkommen sparen kannst.
  • Medizinische Aufwendungen: Gewisse Kosten die nicht durch deine Krankenversicherung abgedeckt sind, können von der Steuer abgesetzt werden. Details dazu im nächsten Punkt.
  • Steuererklärung: Mit etwas aufwand verbunden oder für rund 150CHF von anderen für dich machbar ist die Steuererklärung. Dieser Aufwand lohnt sich und ist mit den Tipps aus dem Video von FinanzFabio gut machbar. Du wirst gar nicht glauben was du alles von der Steuer absetzen kannst!

Geld sparen im Haushalt

Jeden Monat wiederholt es sich: Salär kommt, Miete und Versicherungen werden abgebucht. Der Kühlschrank ist gefüllt und das Konto wieder leer. Wer nur mit einem Konto arbeitet, den sollte das nicht wundern!

Geld sparen im Haushalt ist ganz einfach mit dem 3 Konten Modell. Damit dir das oben beschriebene Problem nicht passiert, empfehle ich dir folgendes vorgehen:

  1. Richte dir 3 Konten ein. Kostenlos kannst du etwa bei Neon ein Konto eröffnen. 
  2. Auf dein Gehaltskonto gehen alle Zahlungen ein. Richte dir ein, dass automatisch 10% davon jeden Monat nach Gehaltseingang auf das Spasskonto und 30% auf ein Investmentkonto gehen.
  3. Miete und Co gehen direkt vom Gehaltskonto per Dauerauftrag ab. Dadurch hast du keinen Aufwand und verpasst keine Zahlungen = keine Mahngebühren.
  4. Konsum wie neue Schuhe, Urlaub und Co gehen vom Spasskonto ab. Wenn dieses aufgebraucht ist, ist es leer für diesen Monat. Dies wird dir die Freude am Ansparen auf wohlverdienten Luxus bringen.
  5. Der heilige Gral ist dein Investmentkonto. Diese 30% solltest du aufgliedern in Anteile die normal gespart und in Teile die etwa in Aktien oder Gold investiert werden. Mehr zum Thema Investments kannst du hier erfahren. Das schöne hierbei ist, dass die Dividenden deiner Investments regelmässig kommen und dir ein 2. Einkommen bilden! Du könntest dir etwa als erstes Ziel setzen hier jedes Jahr 2000CHF zu verdienen, um einen Urlaub zu finanzieren.

Miete senken

Kaum etwas ist in der Schweiz so teuer wie das Wohnen. Du wohnst in einer teuren Gegend wie etwa in Zürich, ein Umzug ist aber keine Option für dich? Hier hast du 3 Spartipps um deine Mieten senken zu können:

  • Freie Zimmer auf AirBnB untervermieten! Geht einfacher als du denkst und eine Versicherung schützt dich. Sollte dein Gast ausversehen einen Schaden anrichten, deckt Airbnb dies mit einer kostenfreien Versicherung für dich ab. Deine Miete senken kannst du dadurch nicht, aber deine Einnahmen erhöhen und dadurch dann doch ein guter Spartipp.
  • Ziehe in eine Genossenschaftswohnung: Baugenossenschaften bieten top moderne Wohnungen zu bodenständigen Mietpreisen an.
  • Kaufen statt mieten: Nur für Reiche? Falsch gedacht, ChCh beschreibt hier, wie das auch Normalverdiener schaffen können.

Günstig Aktien kaufen: Investmentkosten reduzieren

Wenn du das liest, bist du bereits Investor oder möchtest es werden. Ganz kurz: Ich bin stolz auf dich! 🙂 Damit hohe Gebühren deine Investmenterfolge nicht verkleinern, solltest du sie im Auge behalten.

  • Aktienkäufe: Achte auf geringe Gebühren bei der Kontoführung, wie auch auf die Ordergebühren.
  • Vorsorge: Jedes Prozent an Gebühr macht auf 30 Jahre Anlagezeitraum viele tausend Franken aus. Auf unserer Vorsorge-Seite findest du ausgiebige Infos rund um deine langfristige Absicherung.
  • Rohstoffe: Du möchtest etwa in physisches Gold investieren und dir eine Goldmünze kaufen? Der Vergleich zwischen Händlerladen, Bank und Onlineshop lohnt sich, denn die Unterschiede sind gewaltig.

Fazit

Spartipps Schweiz gibt es noch unzählige mehr, doch mit diesen Grundlagen kannst du nach unserer Einschätzung bis zu 9290CHF pro Jahr sparen. Mit dem 3 Konten Modell und einer Haushaltsbuch App kannst du sicher bereits sehr viel positives Bewegen. Wie hoch die Einsparung bei dir ist, ohne auf Genuss verzichten zu müssen würde uns sehr interessieren! Hinterlasse uns gerne einen Kommentar 🙂 und wenn du sehen möchtest, welche Spartipps Schweizern von FinanzFabio gegeben werden, dann schau doch mal was er dir dazu schreibt.

Time is money

Für alle die nicht erst zahlreiche Bücher und Blogs lesen wollen, sondern kompakt und unterhaltsam ins Thema Finanzen einsteigen wollen, haben wir etwas besonderes: Aus den wichtigsten Fragen unserer Leser haben wir einen knackigen, unterhaltsamen Onlinekurs gefertigt!

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. L. Droz

    Bei hohen Arztkosten die Franchise erhöhen? Ist es nicht eher umgekehrt – und überhaupt die Regel etwas zu einfach?

    1. Eric

      Hey Leonardo, natürlich hast du recht – hier hatte sich ein Fehler eingeschlichen 🙂 Danke für den Hinweis! Und ja- die Regel ist natürlich viel zu einfach. Um alle Vorschläge in ihrer Tiefe zu behandeln müsste man mehrere Bücher schreiben. Der Artikel soll zum Nachdenken anregen und wenn du bei dir dann etwa erkennst dass deine Versicherungen optimiert werden sollten, kannst du von diesem Punkt aus gezielt auf das Thema eingehen 🙂 LG Eric

  2. Gail Cheater

    Hallo, Danke für den Beitrag. Hat wirklich Spass gemacht zu lesen, gerne mehr davon 🙂

  3. Wi

    Ein sehr gelungener Beitrag. Das 3-Konten-Prinzip muss ich mal testen.

    1. Eric

      Ja unbedingt! Du kannst es dann noch auf dich persönlich anpassen. Bei mir etwa sieht die Sparquote höher aus. Wichtig ist einfach, dass man bewusst jeden Monat Geld zur Seite legt um es für die Vorsorge und andere Ziele zu investieren. Viele Grüsse!

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