Freizügigkeitskonto Zinsen Schweiz im Vergleich

Freizügigkeitskonto Zinsen Schweiz: Wo dein Vorsorgegeld am meisten bringt

Stand: Oktober 2026. Alle Zinsen und Gebühren an der Quelle des Anbieters geprüft.

Dein Pensionskassengeld liegt auf einem Freizügigkeitskonto mit 0.01 % Zins? Dann lässt du bei CHF 100’000 jedes Jahr CHF 400 liegen. Denn die Freizügigkeitskonto Zinsen gehen weit auseinander: Die besten Konten ohne Mindestanlage und ohne Bankbeziehung zahlen aktuell zwischen 0.15 % und 0.41 %.

Unser Vergleich zeigt dir für jeden Betrag, welches Konto netto am meisten bringt.

🏆 Freizügigkeitskonto Zinsen – Das Wichtigste auf einen Blick
Höchster Zins, online zu eröffnen✅ PensionClub: 0.41 %
Auf das ganze Guthaben, ohne Betragslimite. Kostenfreier Vereinsbeitritt nötig.
Höchster Zins ohne Vereinsbeitritt✅ Pilla: 0.30 %
Eröffnung komplett digital.
Direkt bei der Stiftung✅ Tellco: 0.25 %
Eröffnung, Kontoführung und Saldierung kostenfrei.
0.50 % ZinsNur ab CHF 100'000 und mit Bankbeziehung
Grosse Banken0.00 % bis 0.05 %
💡 Schwiizerfranke-Einschätzung: Der höchste Zins ist nicht immer die beste Wahl. Es zählt, was nach Gebühren übrig bleibt und was dich der Ausstieg kostet. Brauchst du das Geld mehrere Jahre nicht, ist ein Zinskonto nur ein Teil der Lösung.

Freizügigkeitskonto Zinsen im Vergleich

Stand: 06.10.2026. Keine Garantie auf Aktualität oder Korrektheit. Nettoertrag: Zins minus Kontoführung pro Jahr in CHF.

Freizügigkeitskonto-Zinsen im Vergleich, Stand 06.10.2026
AnbieterStiftungZinssatzKontoführung pro JahrNettoertrag pro Jahr bei CHF 100'000Nettoertrag pro Jahr bei CHF 20'000Zugang
Hypo VorarlbergPrivor0.50 %CHF 36CHF 464ab CHF 100'000ab CHF 100'000, mit Bankbeziehung
PensionClubLiberty0.41 %kostenfreiCHF 410CHF 82online
Zum Angebot
PillaLiberty0.30 %kostenfreiCHF 300CHF 60online
Zum Angebot
TellcoTellco0.25 %kostenfreiCHF 250CHF 50online
Zum Angebot
GLKB freeMELiberty0.20 %kostenfreiCHF 200CHF 40online
Zum Angebot
Piguet GallandOpsion0.20 %CHF 100, entfällt ab CHF 100'000CHF 200minus CHF 60über die Bank
Bank WIRWIR0.15 %kostenfreiCHF 150CHF 30per Formular
Zum Angebot
RaiffeisenRaiffeisen0.05 %kostenfreiCHF 50CHF 10über die Bank
Zum Angebot
Migros BankMigros Bank0.05 %kostenfreiCHF 50CHF 10über die Bank
Zum Angebot
Bank ClerBank Cler0.05 %kostenfreiCHF 50CHF 10über die Bank
VIACWIR0.05 %kostenfreiCHF 50CHF 10per App
Zum Freizügigkeitsdepot Vergleich
Liberty direktLiberty0.02 %kostenfreiCHF 20CHF 4online
Zum Angebot
ZKBZKB0.01 %kostenfreiCHF 10CHF 2über die Bank
Zum Angebot
franklyZKB0.01 %kostenfreiCHF 10CHF 2per App
Zum Freizügigkeitsdepot Vergleich
UBSUBS0.01 %CHF 36minus CHF 26minus CHF 34über die Bank
PostFinanceRendita0.00 %CHF 36minus CHF 36minus CHF 36über die Bank
Zum Angebot
finpensionfinpension0.00 %0.49 % vom Guthabenminus CHF 490minus CHF 98online
Zum Freizügigkeitsdepot Vergleich

Durchschnitt der Zinssätze: 0.13 %. Median: 0.05 %. Berechnet aus allen 17 Angeboten in der Tabelle, ohne Gebühren.

Drei Dinge fallen auf.

Zwischen dem höchsten Zins ohne Mindestanlage und einem Konto mit Kontoführungsgebühr liegen bei CHF 100’000 über CHF 430 pro Jahr.

Die grossen Banken stehen unten. Wer sein Freizügigkeitsgeld bei der Hausbank belässt, erhält fast überall zwischen 0.00 % und 0.05 %.

Und bei vier Anbietern ist der Nettoertrag negativ, egal bei welchem Betrag. Dort kosten die Gebühren mehr, als der Zins einbringt.

Ein Wort zu finpension und relevate: Beide verlangen ihre Gebühr auch auf Cash, weil die Angebote als Depot gebaut sind und nicht als Zinskonto. Darum stehen sie in dieser Liste unten. Als Parkplatz für Geld, das du bald brauchst, sind sie die falsche Wahl.

Inhaltsverzeichnis

Konto oder Depot?
💡 Ein Freizügigkeitskonto passt, wenn du das Geld bald brauchst oder keine Kursschwankungen willst. Bleibt dein Vorsorgegeld mehrere Jahre liegen, lohnt sich der Blick auf ein Freizügigkeitsdepot. Freizügigkeitsdepot Vergleich →

Eine Stiftung, vier Zinssätze

Beim Nachrechnen ist uns etwas aufgefallen, das in den meisten Vergleichstabellen untergeht.

Vier Angebote aus unserer Liste führen zur selben Stiftung: der Liberty Freizügigkeitsstiftung in Schwyz. Dein Geld liegt in allen vier Fällen am selben Ort, und es gilt dasselbe Kostenreglement. Nur der Zins ist ein anderer.

Liberty Freizügigkeitsstiftung: vier Zugänge, vier Zinssätze
ZugangZinsZins pro Jahr auf CHF 100’000
PensionClub0.41 %CHF 410
Pilla0.30 %CHF 300
GLKB freeME0.20 %CHF 200
Liberty direkt0.02 %CHF 20

CHF 410 oder CHF 20. Gleiche Stiftung, gleiches Kostenreglement. Der Unterschied entsteht dadurch, über welchen Zugang du dein Konto eröffnest.

Dasselbe Muster gibt es bei der Freizügigkeitsstiftung der Bank WIR. Eröffnest du das Konto direkt bei der Bank, erhältst du 0.15 %. Über VIAC sind es auf dem Konto 0.05 %.

Am deutlichsten ist es bei Privor. Hinter dieser Stiftung stehen rund 47 Regionalbanken, und jede legt ihren Zins selbst fest. Die Stiftung nennt keine Zinssätze, du musst bei der einzelnen Bank nachfragen.

Prüf darum zwei Dinge, bevor du eröffnest: bei welcher Stiftung dein Geld liegt, und über welchen Zugang du dorthin kommst. Der zweite Punkt entscheidet über den Zins.

Top-Empfehlungen 2026

Dein Schlüssel zum Erfolg! Entdecke unsere Top-Empfehlungen aus echten Erfahrungsberichten.

So rechnen wir den Nettoertrag

Die Verzinsung allein sagt wenig. Eine fixe Kontoführung trifft kleine Guthaben viel härter als grosse.

Ein Beispiel: CHF 36 Kontoführung pro Jahr sind bei CHF 100’000 nur 0.04 %. Bei CHF 20’000 sind es 0.18 %. Liegt der Zins bei 0.01 %, zahlst du in beiden Fällen drauf.

Unsere Rechnung ist darum immer dieselbe:

Guthaben mal Zins, minus fixe Kontoführung, minus prozentuale Gebühr.

Wir rechnen sie für vier Beträge: CHF 20’000, CHF 50’000, CHF 100’000 und CHF 250’000. Im Tool oben wählst du den Betrag, der zu dir passt. Die Reihenfolge der Anbieter ändert sich dabei kaum, aber der Abstand in Franken schon.

Nicht eingerechnet sind Gebühren, die nur in bestimmten Situationen anfallen. Die stehen im nächsten Abschnitt, und sie können mehr ausmachen als mehrere Jahre Zins.

Diese Gebühren fallen beim Ausstieg an

Ein Freizügigkeitskonto ist eine Zwischenstation. Irgendwann geht das Geld weiter: in eine neue Pensionskasse, in dein eigenes Geschäft, in ein Eigenheim oder ins Ausland. Was das kostet, hängt vom Weg ab.

Gebühren beim Ausstieg im Vergleich
AnbieterBezug bei SelbständigkeitVorbezug für WohneigentumWegzug ins Ausland
PensionClub, Pilla, GLKB freeME (alle Liberty)CHF 250CHF 400CHF 600 bis 1’200
TellcoCHF 200CHF 400CHF 600, unter 6 Monaten CHF 1’200
Hypo Vorarlberg (Privor)keine Gebühr im ReglementCHF 400CHF 480 pro Jahr bei Wohnsitz im Ausland
ZKB und franklynicht ausgewiesenCHF 200nicht ausgewiesen
UBSnicht ausgewiesenCHF 300nicht ausgewiesen
PostFinancenicht ausgewiesenCHF 400nicht ausgewiesen

Was heisst das für dich?

Du trittst bald eine neue Stelle an. Dann muss das Geld in die neue Pensionskasse. Dieser Übertrag ist bei allen Anbietern in der Tabelle kostenfrei. Einzig bei Privor fallen im ersten Jahr CHF 25 an. Hier entscheidet nur der Zins.

Du machst dich selbständig. Der Bezug kostet bei den Top-Anbietern CHF 200 bis CHF 250. Bei CHF 50’000 und 0.41 % ist das mehr als ein ganzer Jahreszins. Liegt das Geld nur wenige Monate, ist die Gebühr wichtiger als der Zins.

Du wanderst aus. Jetzt kippt die Rangliste. CHF 600 bis CHF 1’200 für die Auszahlung bedeuten bei CHF 100’000 anderthalb bis drei Jahre Zins. Wie du beim Wegzug vorgehst, steht in unserem Beitrag Pensionskasse auszahlen lassen.

Ein Punkt im Antrag, den viele überlesen: Das Kostenreglement von Liberty erlaubt eine Vermittlungsentschädigung von bis zu 3 % auf Einzahlungen, wenn du zustimmst. Bei Kontolösungen ist sie auf zwölf Monate beschränkt. Eröffnest du über einen Berater oder Vermittler, lies diese Position genau. Bei CHF 100’000 wären 3 % CHF 3’000. Das holt kein Zins der Welt zurück.

Unsere Finanztipps 2026

«Intelligent ist, wer aus den Fehlern anderer lernt».

Aus all unseren Tests und Erfahrungsberichten haben wir dir unsere Top-Auswahl zusammengestellt:

Warum 0.50 % Zins für die meisten nicht erreichbar sind

Auf Vergleichsportalen stehen 0.50 % zuoberst. Die Zahl stimmt. Du kommst nur schwer ran.

Mindestanlage und Bankbeziehung. Die Hypo Vorarlberg in St. Gallen zahlt 0.50 %. Gemäss Moneyland gibt es das Konto ab CHF 100’000 und für Kunden, die auch sonst bei der Bank sind. Eröffnet wird im persönlichen Gespräch. Dazu kommen CHF 36 Kontoführung pro Jahr.

Wohnsitz. Einzelne Regionalbanken in der Westschweiz führen ebenfalls hohe Sätze. Sie nehmen aber nur Kunden mit Wohnsitz im eigenen Kanton.

Wegzug. Wer später ins Ausland zieht, zahlt bei der Hypo Vorarlberg CHF 480 pro Jahr. Das ist mehr, als 0.50 % auf CHF 90’000 einbringen.

Ohne Mindestanlage, Bankbeziehung oder Wohnsitzregel sind 0.41 % aktuell der höchste Zins in unserer Liste. Bei CHF 100’000 liegen zwischen den beiden Sätzen CHF 54 pro Jahr netto. Wer nicht schon Kunde ist, wechselt dafür nicht die Bank.

Freizügigkeitskonto, Freizügigkeitsdepot oder beides?

Bis hierher ging es um den besten Zins. Für einen Teil deines Geldes ist das die falsche Frage.

Ein Zinskonto mit 0.41 % schlägt die Teuerung über lange Zeit nicht. Bleibt dein Freizügigkeitsgeld zehn oder zwanzig Jahre liegen, verliert es auf dem Konto an Kaufkraft. In einem Freizügigkeitsdepot ist es in Wertschriften investiert. Das bringt Schwankungen, über lange Zeiträume aber die Chance auf deutlich mehr Ertrag.

Du musst dich nicht für eines entscheiden. Beim Austritt aus der Pensionskasse darfst du dein Guthaben auf zwei Freizügigkeitseinrichtungen verteilen. Zum Beispiel so:

  • Geld, das du in den nächsten Jahren brauchst, kommt aufs Zinskonto. Etwa für die Selbständigkeit, den Hauskauf oder weil du bald wieder eine Stelle antrittst.
  • Geld, das voraussichtlich lange liegen bleibt, kommt ins Depot. Wie viel Schwankung du dort eingehst, bestimmst du über die Strategie.

Wichtig ist der Zeitpunkt. Aufteilen kannst du nur beim Austritt. Liegt das Geld einmal bei einer Einrichtung, lässt es sich später nicht mehr splitten. Gib deiner Pensionskasse darum beide Adressen und die Beträge an, bevor sie überweist.

Ein Beispiel mit CHF 150’000: CHF 50’000 gehen aufs Konto und bringen bei 0.41 % CHF 205 pro Jahr, ohne Kursrisiko. CHF 100’000 gehen ins Depot, defensiv oder offensiv, je nachdem wie sicher dein Horizont ist. Brauchst du das Geld fürs Geschäft, beziehst du nur das Konto. Das Depot bleibt investiert.

Einen Haken hat das Depot, und er wird oft unterschätzt: Den Verkaufszeitpunkt bestimmst du nicht immer selbst. Trittst du in eine neue Pensionskasse ein, muss auch dieses Geld dorthin. So verlangt es das Freizügigkeitsgesetz (Art. 4). Dann wird verkauft, egal wo die Börse steht.

Ob du in zwei oder drei Jahren wieder angestellt bist, weisst du heute meist nicht. Plan das Unvorhersehbare darum ein:

  • Kannst du eine neue Stelle nicht ausschliessen, leg den Depot-Teil defensiv an. Bei 30 % Aktien kostet dich ein Börsenjahr mit minus 35 % rund ein Zehntel des Depots, wenn der Rest stabil bleibt. Bei 99 % Aktien wäre es ein Drittel.
  • Ein hoher Aktienanteil passt nur, wenn dein Horizont lang und sicher ist. Zum Beispiel, wenn du dauerhaft selbständig bleibst.
  • Im Zweifel gehört mehr aufs Konto. Die Strategie im Depot kannst du später jederzeit anpassen. Die Aufteilung auf zwei Einrichtungen nicht.

Welche Anbieter beim Depot vorne liegen und was sie kosten, zeigt unser Freizügigkeitsdepot Vergleich.

So wechselst du dein Freizügigkeitskonto

Dein Geld liegt schon auf einem Freizügigkeitskonto mit tiefem Zins? Der Wechsel ist einfacher, als die meisten denken.

  1. Neues Konto eröffnen. Bei den Online-Anbietern dauert das wenige Minuten.
  2. Übertrag in Auftrag geben. Die meisten neuen Anbieter holen das Guthaben für dich ein. Sonst füllst du bei der bisherigen Stiftung das Formular für den Übertrag aus.
  3. Gebühr prüfen. Bei den meisten Anbietern in unserer Liste ist der Übertrag an eine andere Freizügigkeitsstiftung kostenfrei. Einzelne verlangen im ersten Jahr eine Saldierungsgebühr.

Übertragen wird immer das ganze Guthaben. Aufteilen kannst du es beim Wechsel nicht mehr.

Auch der Wechsel vom Konto ins Depot ist möglich. Du musst dafür nicht auf einen Austritt aus der Pensionskasse warten. Hat sich deine Situation geändert und du brauchst das Geld auf Jahre hinaus nicht, überträgst du das Guthaben an eine Stiftung mit Wertschriftenlösung. Der Ablauf ist derselbe wie oben.

Umgekehrt geht es genauso: Rückt ein Bezug näher, wechselst du vom Depot zurück auf ein Zinskonto. So bestimmst du den Verkaufszeitpunkt selbst und nicht die Börse.

Welche Depots sich dafür eignen und was sie kosten, zeigt unser Freizügigkeitsdepot Vergleich.

Wie sicher ist ein Freizügigkeitskonto?

Anders geschützt als ein Sparkonto.

Freizügigkeitsguthaben fallen nicht unter die Einlagensicherung. Sie sind im Konkurs der Bank aber bis CHF 100’000 pro Person privilegiert. Du wirst also vor den meisten anderen Gläubigern bedient. Dieses Privileg gilt zusätzlich zu deinen normalen Bankeinlagen. Hast du bei derselben Bank sowohl 3a- als auch Freizügigkeitsguthaben, werden diese beiden für das Privileg zusammengezählt.

Für Beträge über CHF 100’000 heisst das:

  • Verteil das Geld beim Austritt auf zwei Einrichtungen, die mit verschiedenen Banken arbeiten.
  • Frag nach, bei welcher Bank die Stiftung dein Guthaben hält. Einzelne Stiftungen verteilen die Gelder auf mehrere Banken.

Liegen CHF 250’000 am Ende bei einer einzigen Bank, wären CHF 150’000 im Ernstfall nicht privilegiert. Ein Zehntelprozent mehr Zins ist dieses Risiko nicht wert.

Freizügigkeitskonto Zinsen: Die wichtigsten Antworten

Wie hoch sind die Zinsen auf einem Freizügigkeitskonto?

Aktuell zwischen 0.00 % und 0.50 %. Die meisten grossen Banken zahlen 0.01 % bis 0.05 %. Online und ohne Mindestanlage sind bis 0.41 % möglich.

Wie hoch ist der Zins auf einem Freizügigkeitskonto im Durchschnitt?

In unserer Liste liegt der Durchschnitt bei 0.14 %. Aussagekräftiger ist der Median: Die Hälfte der Anbieter zahlt 0.05 % oder weniger.

Welches Freizügigkeitskonto ist das beste?

Das hängt davon ab, was du mit dem Geld vorhast. Den höchsten Zins ohne Mindestanlage hat aktuell PensionClub mit 0.41 %. Beziehst du das Geld bald, zählen die Ausstiegsgebühren mehr als der Zins. Und bleibt es viele Jahre liegen, ist ein Depot die bessere Frage als das beste Konto.

Fazit: Bei den Freizügigkeitskonto Zinsen lohnt sich der Wechsel

Liegt dein Freizügigkeitsgeld auf einem Konto, lass es nicht bei der Hausbank liegen. Der Wechsel zu einem besser verzinsten Konto bringt bei CHF 100’000 rund CHF 400 pro Jahr und ist in wenigen Minuten erledigt.

Das gilt für alle, die ihr Vorsorgegeld in den nächsten Jahren brauchen oder keine Kursschwankungen wollen. Also für die meisten, die zwischen zwei Stellen stehen, sich selbständig machen oder eine Auszeit nehmen.

Der wichtigste Grund: Der Zins hängt weniger an der Stiftung als am Zugang. Dasselbe Geld bei derselben Stiftung bringt je nach Tür 0.02 % oder 0.41 %. Wer nicht vergleicht, zahlt für nichts.

Zwei Ausnahmen gibt es. Beziehst du das Geld schon in wenigen Monaten, zählt die Ausstiegsgebühr mehr als der Zins. Und brauchst du es auf viele Jahre hinaus nicht, ist ein Zinskonto nur für einen Teil die richtige Antwort.

Dein nächster Schritt: Wähl in der Liste oben den Betrag, der zu dir passt, und prüf die zwei oder drei besten Anbieter auf ihre Ausstiegsgebühren. Steht dein Austritt aus der Pensionskasse noch bevor, entscheide vorher, ob du das Guthaben auf zwei Einrichtungen aufteilst.

Weitere Fragen zum Freizügigkeitskonto

Ja. Du kannst dein Guthaben jederzeit zu einer anderen Freizügigkeitsstiftung übertragen. Bei den meisten Anbietern in unserer Liste ist das kostenfrei. Aufteilen kannst du es beim Wechsel aber nicht.

Beim Austritt aus der Pensionskasse kannst du dein Guthaben auf höchstens zwei Freizügigkeitseinrichtungen verteilen.

Nein. Solange das Geld auf dem Konto liegt, zahlst du weder Einkommenssteuer auf die Zinsen noch Vermögenssteuer auf das Guthaben. Steuern fallen erst beim Bezug an. Wie viel das in deinem Kanton ist, zeigt unser Beitrag zu den Steuern beim Kapitalbezug.

Dann musst du das Guthaben in die neue Pensionskasse einbringen. Das gilt für Konto und Depot.

Ein Konto, auf dem dein Pensionskassengeld liegt, solange du keiner Pensionskasse angeschlossen bist. Die Grundlagen findest du hier: Was ist ein Freizügigkeitskonto?

So prüfen wir die Freizügigkeitskonto Zinsen

Unsere Methodik
Quellen Jeder Zins und jede Gebühr stammt von der Website oder aus dem Reglement des Anbieters. Vergleichsportale nutzen wir nur, um neue Anbieter zu finden.
Rhythmus Wir prüfen die Liste monatlich. Das Datum der letzten Prüfung steht bei der Liste.
Nettoertrag Guthaben mal Zins, minus fixe Kontoführung, minus prozentuale Gebühr. Ohne Zinseszins, für ein Jahr.
Aufnahme In der Liste stehen nur Anbieter, bei denen wir Zins und Kontoführung an der Quelle belegen konnten.
Unabhängigkeit ✅ Für Freizügigkeitskonten erhalten wir von keinem Anbieter eine Vergütung.
Im Depot-Vergleich arbeiten wir mit einzelnen Anbietern zusammen und weisen das dort aus.
Noch in Abklärung
Clientis Banken (Oberuzwil, Toggenburg, Thur) Zins nur auf Anfrage bei der Bank, Eröffnung für Nichtkunden offen
Freiburger Kantonalbank Kontoführungsgebühr
Caisse d’Epargne d’Aubonne, Caisse d’Epargne de Nyon Aktueller Zinssatz, Zugang nur mit Wohnsitz im Kanton
Lealta Zugang und Eröffnung
💡 Diese Anbieter nehmen wir in die Liste auf, sobald die offenen Punkte belegt sind. Fehlt ein Anbieter oder hat sich ein Zins geändert? Schreib uns.
Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.