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Wie viele Banken gibt es in der Schweiz?

Unsere Liste der Banken in der Schweiz umfasst alle 268 Institute, die von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA bewilligt sind (Stand: Februar 2026). Davon sind 204 als Banken und 64 als Wertpapierhäuser lizenziert. Die Institute verteilen sich auf 22 Kantone und bilden zusammen einen der dichtesten Finanzplätze der Welt. Die vollständige, filterbare Liste Schweizer Banken findest du oben im Verzeichnis.

Die Zahlen basieren auf dem öffentlichen FINMA-Bewilligungsregister (BEH-Register) und dem Bankenverzeichnis der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Beide Register werden laufend aktualisiert, weshalb die genaue Zahl je nach Stichtag leicht variieren kann – etwa durch Fusionen, Neugründungen oder Lizenzrückgaben. Gut zu wissen: Alle Einlagen bei Banken in der Schweiz sind durch die Einlagensicherung bis CHF 100’000 pro Bank geschützt.

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Liste Banken Schweiz: Aktuelle Übersicht

Banken Schweiz: Alle 12 Typen im Überblick

Die FINMA und die SNB unterscheiden insgesamt 12 Bankentypen. Jeder Typ hat eine eigene Rolle im Schweizer Finanzsystem. Nachfolgend die vollständige Liste der Bankentypen mit Anzahl Institute.

Privatbanken Schweiz

Mit 95 Instituten bilden die Privatbanken die grösste Gruppe. Sie konzentrieren sich auf Vermögensverwaltung und Private Banking, vorwiegend für vermögende Privatkunden. Die meisten Privatbanken in Zürich und Genf sind auf internationale Kunden spezialisiert, während kleinere Privatbanken in Bern, Basel oder Luzern oft regional verankert sind.

Regionalbanken und Sparkassen

Zusammen zählen Regionalbanken und Sparkassen 52 Institute (42 Regionalbanken, 10 Sparkassen). Sie sind lokal verankert und bieten klassische Bankdienstleistungen wie Hypotheken, Sparkonten und Zahlungsverkehr an – oft seit über 100 Jahren.

Kantonalbanken

24 Institute, je eines pro Kanton (nicht alle Kantone haben eine eigene Kantonalbank). Die meisten geniessen eine kantonale Staatsgarantie, was ihnen ein besonderes Vertrauensverhältnis zur Bevölkerung verschafft. Ausnahmen bilden die Berner Kantonalbank und die Banque Cantonale Vaudoise (keine Staatsgarantie) sowie die Banque Cantonale de Genève (eingeschränkte Staatsgarantie).

Grossbanken Schweiz

Nach der Übernahme der Credit Suisse zählt die Schweiz nur noch eine Grossbank: die UBS-Gruppe mit UBS AG und UBS Switzerland AG. Vor 2023 galten UBS und Credit Suisse gemeinsam als die beiden Grossbanken der Schweiz.

Genossenschaftsbanken und Raiffeisen

16 Institute, die ihren Mitgliedern gehören und genossenschaftlich organisiert sind. Raiffeisen Schweiz fungiert als Zentralinstitut der Raiffeisengruppe, während die lokalen Raiffeisenbanken als eigenständige Genossenschaften organisiert sind.

Onlinebanken

7 Institute, die kein oder nur ein minimales Filialnetz betreiben und auf digitale Kanäle setzen. Bekannte Beispiele sind Neon, Yuh und Zak von der Bank Cler. Welche Bank am besten zu dir passt, erfährst du in unserem Bankvergleich Schweiz.

Weitere Bankentypen

Filialen ausländischer Banken sind mit 25 Niederlassungen vertreten. Insgesamt haben 71 der 268 Institute eine ausländische Eigentümerschaft. Dazu kommen Spezialinstitute (7, z.B. PostFinance oder die Pfandbriefzentrale) und Wertpapierhäuser (31 Schweizer + 8 ausländische Filialen), die auf Wertschriftenhandel und Anlageberatung spezialisiert sind. Für den Wertschriftenhandel lohnt sich ein Blick auf unseren Online-Broker-Vergleich.

Banken nach Kanton

Die geografische Verteilung in unserer Liste zeigt klare Schwerpunkte. Der Kanton Zürich führt mit 86 Instituten – knapp ein Drittel aller Banken in der Schweiz haben hier ihren Sitz. Zürcher Banken decken das gesamte Spektrum ab: von der systemrelevanten UBS über die Zürcher Kantonalbank bis hin zu spezialisierten Privatbanken und Wertpapierhäusern. Auch die meisten Privatbanken in Zürich sind hier angesiedelt.

Genf folgt mit 58 Instituten. Die Banken in Genf bilden das Zentrum des Westschweizer Private Bankings – besonders Privatbanken und Vermögensverwalter mit internationaler Kundschaft haben sich am Genfersee angesiedelt.

Im Kanton Bern sind 26 Institute registriert, darunter die Berner Kantonalbank und zahlreiche Regionalbanken. Basel-Stadt (14) und Waadt (14) folgen als weitere Standorte, ebenso St. Gallen (13) und das Tessin (13), das als Brücke zum italienischen Finanzmarkt eine besondere Rolle spielt.

Einige kleinere Kantone wie Appenzell Innerrhoden, Nidwalden oder Uri haben lediglich ihre Kantonalbank oder eine einzelne Regionalbank – ein Zeichen dafür, dass sich die Banken der Schweiz stark in wenigen Zentren konzentrieren. Die genaue Verteilung je Kanton findest du in der filterbaren Liste oben.

FINMA-Kategorien erklärt

Die FINMA teilt alle beaufsichtigten Banken der Schweiz in fünf Aufsichtskategorien ein. Die Einteilung bestimmt die Intensität der Aufsicht und basiert auf vier Kriterien: Bilanzsumme, verwaltete Vermögen, privilegierte Einlagen und erforderliche Eigenmittel.

Kategorie 1 umfasst systemrelevante Institute. Aktuell fällt nur die UBS in diese Kategorie. Diese Banken unterliegen der strengsten Aufsicht, weil ihr Ausfall das gesamte Finanzsystem gefährden könnte.

Kategorie 2 enthält sehr grosse Institute wie die Zürcher Kantonalbank, Raiffeisen Schweiz und PostFinance. Auch sie werden intensiv beaufsichtigt, gelten aber nicht als global systemrelevant.

Kategorie 3 umfasst grosse Banken, die überregional tätig sind und eine erhebliche Bilanzsumme aufweisen. Dazu zählen mehrere Kantonalbanken und grössere Privatbanken.

Kategorie 4 und 5 bilden die Mehrheit: mittelgrosse und kleine Banken. Viele Regionalbanken, Sparkassen und spezialisierte Privatbanken fallen in diese Kategorien. Die Aufsicht ist weniger intensiv, die regulatorischen Anforderungen aber dennoch umfassend.

Im Verzeichnis oben kannst du nach FINMA-Kategorie filtern, um alle Institute einer bestimmten Grössenklasse anzuzeigen. Unsere Liste Schweizer Banken wird regelmässig anhand der offiziellen FINMA-Daten aktualisiert.

FAQ – Häufige Fragen zu Schweizer Banken

Wie viele Banken gibt es in der Schweiz?

In der Schweiz gibt es 268 von der FINMA bewilligte Institute (Stand: Februar 2026). Davon sind 204 Banken und 64 Wertpapierhäuser (inkl. ausländischer Filialen). Sie verteilen sich auf 22 Kantone. Die vollständige Liste der Banken in der Schweiz findest du im Verzeichnis oben.

Welche Bankentypen gibt es in der Schweiz?

Die Schweiz kennt 12 Banktypen: Kantonalbanken (staatlich, meist mit Staatsgarantie), Grossbanken (systemrelevant, z.B. UBS), Privatbanken (Vermögensverwaltung), Regionalbanken und Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Raiffeisenbanken, Onlinebanken, Spezialinstitute (z.B. PostFinance), Wertpapierhäuser sowie Filialen ausländischer Banken.

Was sind die FINMA-Kategorien?

Die FINMA teilt Banken in 5 Aufsichtskategorien ein: Kategorie 1 = systemrelevant (UBS), Kategorie 2 = sehr gross (z.B. ZKB, Raiffeisen, PostFinance), Kategorie 3 = gross, Kategorie 4 = mittelgross, Kategorie 5 = klein. Die Einteilung basiert auf Bilanzsumme, verwalteten Vermögen, privilegierten Einlagen und Eigenmitteln.

Was bedeutet Staatsgarantie bei Kantonalbanken?

Die meisten der 24 Kantonalbanken verfügen über eine kantonale Staatsgarantie gemäss kantonaler Gesetzgebung. Das bedeutet, der Kanton haftet für Verbindlichkeiten der Bank. Ausnahmen: Die Kantone Bern und Waadt haben keine Staatsgarantie, Genf hat eine eingeschränkte Staatsgarantie. Mehr dazu unter Einlagensicherung Schweizer Banken.

Welche Schweizer Banken sind systemrelevant?

Aktuell stuft die FINMA nur UBS (UBS AG und UBS Switzerland AG) als systemrelevante Bank der Kategorie 1 ein. Nach der Übernahme der Credit Suisse im März 2023 ist UBS die einzige Schweizer Grossbank mit Kategorie 1. In Kategorie 2 (sehr gross) befinden sich die Zürcher Kantonalbank, Raiffeisen Schweiz und PostFinance.

Wo gibt es die meisten Banken in der Schweiz?

Die meisten FINMA-bewilligten Institute befinden sich im Kanton Zürich (86), gefolgt von Genf (58), Bern (26) und dem Tessin (13). Zürich und Genf sind die beiden grössten Finanzplätze der Schweiz und beherbergen zusammen über die Hälfte aller Privatbanken.