Schweizer Franken als Fluchtwährung im Eurocrash oder einer Eurokrise: Geld retten im Crash

Geld retten im Crash:
Schweizer Franken als Fluchtwährung in einer Eurokrise?

Die Frage ob es einen Crash geben wird erübrigt sich. Vielmehr macht die Frage WANN es einen Crash geben wird Sinn. Das ist keine Schwarzmalerei und wir prophezeien auch keine Börsenkurse. Doch ein intelligenter Investor beschäftigt sich mit der Materie und sorgt für eine korrekte “Asset Allocation” um bei einer Korrektur an der Börse gewappnet zu sein. Wir möchten daher einleitend das von Zitat von Warren Buffett verwenden: Die Börse ist ein hervorragendes Mittel um Geld von den Ungeduldigen zu den Geduldigen zu transferieren

Wie Buffett sich auf einen Crash vorbereitet werden wir natürlich in diesem Artikel anschauen. Weiterhin betrachten wir die Sicherheit des Schweizerfranken in einem Euro Crash und den Franken als Fluchtwährung. Ob Gold oder gar Kryptowährungen wie Bitcoin sichere Assets in einer Finanzkrise sind wird ebenfalls beleuchtet. Dir fehlt noch etwas, lass es uns in den Kommentaren wissen! 

Gibt es einen Finanzcrash 2020 in der Schweiz?

Crashproheten mag niemand und wir wollen hier auch gar keine Angst schüren. Eines also vorweg: Lass den Blutdruck wieder sinken, denn am Ende des Artikels wirst du wissen wie du deine finanziellen Mittel sicherst, ganz egal was die nächsten Jahre und Jahrzehnte aufkommen könnte. 

Historisch gesehen, ist eine Rezension längst überfällig und auch sonst gibt es mehr als ausreichend Gründe für eine Korrektur an der Börse. Einen Finanzcrash 2020 in der Schweiz wollen wir aber nicht vorhersagen. Dass es auf dem Finanzmarkt in der Zukunft immer wieder stärkere Abschwünge geben wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wie du dich darauf am besten vorbereitest und im Idealfall sogar einen Vorteil aus einem Crash ziehen kannst, wollen wir in diesem Artikel besprechen.

Wie vor einer Finanzkrise schützen?

Wer auf eine Finanzkrise vorbereitet ist muss sie nicht fürchten, sondern kann sich sogar auf sie freuen. Denn die Kunst des Investierens liegt darin, gierig zu sein wenn andere vorsichtig sind und vorsichtig zu sein, wenn andere gierig sind. Wer sich von starker Euphorie anstecken lässt, muss teure Preise für seine Investments bezahlen und wird nicht selten mit einem folgenden Preissturz bestraft. Doch wenn dann alle geschockt und verängstigt in der Krise ihre Investments um jeden Preis verkaufen wollen, kann der ruhige langfristige Investor günstig im “Schlussverkauf” shoppen gehen. Um gewappnet zu sein, machen diese Grundregeln Sinn:

  • Schulden möglichst gering zu halten, um sich vor einer Finanzkrise schützen zu können. Denn sollte es zu einer Deflation kommen, steigt die reale Zinslast und dann sind etwa stark Fremdfinanzierte Immobilien nur noch schwer zu tragen. 
  • Damit du von den günstigen Preisen profitieren, also günstige aber langfristig sehr lukrative Investments tätigen kannst, musst du liquide seinLiquidität bedeutet schnell verfügbare Geldmittel zugänglich zu haben. Wer Geld im Crash retten möchte, für den ist aber selbst Bargeld keine absolute Garantie, da etwa auch ein Euro oder Schweizerfranken Crash geschehen kann und die Kaufkraft der Währung extrem abnimmt. Verschiedene Währungen auf verschiedenen Konten zu halten, ist also sehr wichtig.
  • Sie sind zwar nicht immer liquide, doch in einer Finanzkrise macht es immer Sinn Sachwerte zu halten. Hier sollte aber nicht blind eingekauft, sondern sonder echtes Wissen eingebracht werden. Du hast einen besonders feinen Gaumen und interessierst dich für Weine? Dann wäre das für dich ein mögliches Investment gegen eine Finanzkrise. Luxusuhren wie Rolex oder Omega können ebenso wie Oldtimer oder Kunstobjekte zu wertstabilen Sachwerten gehören. 
  • Edelmetalle wie Gold oder Silber sind im Crash im wahrsten Sinne ein Goldsegen. Doch sollte es zu einem extremen Crash kommen, sollte nicht etwa auf Gold Zertifikate oder ETF’s gesetzt werden. Ob die Wertpapierherausgeber im Crash wirklich noch liquide sind ist fraglich, daher raten wir klar zum physischen Edelmetall. Ob dieses im Bankschliessfach oder unter dem Kopfkissen gehortet werden soll, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Die Preise von Edelmetallen sind weitestgehend von FIAT Währungen entkoppelt und gelten in Krisen daher vielen als sicherer Hafen. Die Preise
  • Humankapital maximieren um im Notfall einer Krise neue Einkommensquellen generieren zu können. Investiere also Zeit und Mittel in deine Weiterbildung um flexibel auf Veränderungen am Arbeitsmarkt reagieren zu können. Eine neue Sprache oder programmieren zu lernen, hält nicht nur den Geist fit, sondern kann dir dann sogar die Existenz sichern. Dass du dies liest zeigt bereits, dass du deine Finanzbildung weiterbringst – Glückwunsch dazu!

Der grösste Crash aller Zeiten

Eine umfangreiche, aber leicht zu lesende Analyse der Finanzmärkte mit praktischen Tipps. Warum die Ökonomen etwa auch die Finanzpolitik der Schweiz skeptisch betrachen, halten wir für besonders spannend.
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Schweizer Franken als Fluchtwährung in einer Euro-Krise

Deutschland soll für die Haftung der Schwachen in Haftung genommen werden, während marode Staaten Negativzinsen erhalten und der Brexit voranschreitet. Wem sich hier zu Recht die Nackenhaare aufstellen, der ist damit nicht allein. Für Bürger der Eurozone stellt Sicht die Frage, ob der Schweizer Franken als Fluchtwährung in einer Euro-Krise sicher ist. Für Schweizer stellt sich die Frage, ob der Franken bei einem Sturz des Euro ebenfalls auf Talfahrt gehen würde. Schauen wir doch mal an, wie der Franken mit dem Euro aktuell gekoppelt ist und wie die Schweizer Nationalbank (SNB) aufgestellt ist:

  • Die SNB investiert am Devisenmarkt hauptsächlich in Euro und US-Dollar. Der Euroanteil ist wie in der Grafik ersichtlich Jahr für Jahr prozentual sinkend, doch immer noch immens
Aufstellung SNB Devisen Euro-Krise Schweizerfranken

Zum Verhängnis könnte nämlich die Ausrichtung des Schweizer Franken am Euro sein, den die SNB (Schweizer Nationalbank) verhängte. Ziel war eine weitere Aufwertung des Franken nach 2008 zu vermeiden, um die Schweizer Wirtschaft wieder zu beleben. Dazu investierte die SNB 450 Milliarden Schweizer Franken in den Euro und führte einen Negativzins von -0,75% ein. Über 90% der Bilanz stecken dadurch aktuell in Devisenanlagen, wodurch man sich einem enormen Risiko aussetzt. Sollte etwa der US-Dollar oder der Euro abgewertet werden oder gar fallen, wird die SNB ins Schwanken geraten. Geld retten im Crash mittels Schweizer Franken wird seit dieser neuen Finanzpolitik seit 2008 nicht mehr empfehlenswert sein

SNB Bilanzpositionen Devisen Euro Krise Schweizer Franken
  • Neben Devisen wird auch in breit diversifiziert in Aktien investiert. Hierfür kann man die SNB loben, besonders wenn man viel auf Vertrauen in FAANG-Aktien hegt. Denn die SNB ist mit 19 Millionen Aktien der grösste Investor bei Apple und hält sogar mehr Facebook Aktien als Zuckerberg selbst!

Über die Devisen- und Aktienanlagen der SNB lässt sich streiten, doch man muss die SNB auch loben. Etwa dafür, dass sie aus der Bankenrettung der UBS in der letzten Finanzkrise positiv herausging. Ob eine derartige Kopplung an den Euro aber langfristig unbeschadet bleiben kann, wird sich zeigen.

Wenn du den Grossteil deines Einkommens in Schweizer Franken hältst, sollte dir dieser Umstand jedoch bewusst sein. Ob du nun dein Vermögen in Gold oder anderen Anlagen absicherst, hängt von deiner persönlichen Risikotoleranz ab. Je nach Alter, persönlichen Zielen und Risikobereitschaft variieren Empfehlungen zur Vermögensaufteilung (sog. Asset Allocation).

Buchempfehlung - Geld retten im Crash

Damit wir die Kosten von Schwiizerfranke tragen können, sind wir auf deine Unterstützung angewiesen. Dazu empfehlen wir aber nur wirklich gute Produkte oder Medien, hinter denen wir auch selbst stehen können. “Der Grösste Crash aller Zeiten” gehört zu diesen Medien. Denn das Buch ist ein fundiertes Werk, welches durchaus zum Denken anregt und diesen Blogartikel teilweise inspirierte. Weitere klare Strategien wie du dein Geld im Crash retten kannst, findest natürlich ebenso im Buch von den Ökonomen Friedrich und Weik.

Fazit

Rezensionen und Crashs gehören am Finanzmarkt einfach dazu. Paranoid muss man deswegen nicht sein, aber wer unvorbereitet ist, ist selbst schuld. Die Schweizer Nationalbank fährt seit 2008  neue Devisenstrategie und investiert viel in Fremdwährungen und stark in den Euro. Wer sich vor einer Euro-Krise absichern und sein Geld im Crash retten möchte, der sollte nicht ausschließlich auf den Schweizer Franken setzen. Denn die Kopplung mit dem Euro kann auch den Franken in einem solchen Szenario bedrängen. Wie immer gilt: Nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Physisches Gold, Anleihen oder etwa Sachwerte können zur Streuung des Risikos beitragen.

Studien zeigen klar dass man den Markt nicht timen sollte. Am besten fährt man also wenn man breit diversifiziert und regelmässig in den Index investiert. Dann kann man ruhig schlafen, muss vor keinem Crash Angst haben und nimmt eine gute Rendite mit. Wie das geht erfährst du in diesem Artikel.

 

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